




Die DFG fördert die Retrokonversion archivischer Findmittel mit bis zu einer Million Euro jährlich. „Retrokonversion“ bezeichnet die inhaltlich unveränderte Digitalisierung von gedruckten oder handschriftlichen Findbüchern in ein weiterbearbeitbares und recherchierbares Format. Den Hintergrund der Fördermaßnahme bildet ein im Mai 2006 von der DFG beschlossenes Positionspapier zu wissenschaftlicher Literaturversorgungs- und Informationssystemen, in dem die Schwerpunkte der Förderung bis 2015 festgelegt sind. Unter den 17 dort genannten Einzelmaßnahmen findet sich im Bereich der kulturellen Überlieferung die Maßnahme 7 zur Digitalisierung der Findmittel des deutschen Archivwesens. Zum Positionspapier
berät die Archive bei der Antragstellung gegenüber der DFG und stellt Vorlagen und Hilfsmittel zur Verfügung
holt Kostenvoranschläge von Dienstleistern ein und beurteilt diese nach Preis-Leistungs-Kriterien
berät beim Mapping der Findmittel auf das Austauschformat SAFT-XML
unterstützt die Archive bei der Einrichtung von SAFT-XML und EAD-XML-Schnittstellen
begutachtet im Rahmen einer Qualitätskontrolle der Ergebnisse der Retrokonversionsarbeiten
unterstützt die Archive bei der Datenlieferung an übergreifende Portale