13. Archivwissenschaftliches Kolloquium der Archivschule Marburg

„Zwischen analog und digital. Schriftgutverwaltung als Herausforderung für Archive“  
In seinem Eröffnungsvortrag umriss Dr. Peter Toebak die grundsätzlichen Probleme und Aufgaben des records managements und schuf damit eine Grundlage für die folgenden Vorträge zu verschiedensten Themenbereichen der Schriftgutverwaltung.
Sektion 1Zunächst lenkten drei Referentinnen aus dem Ausland die Aufmerksamkeit auf das behördliche records management in Australien, Schweden und Großbritannien.

Es folgten Sektionen zur analogen und zur digitalen Schriftgutverwaltung und ihren besonderen Problemen. Das Spektrum der behandelten Themen reichte dabei von der erfolgreichen Einrichtung eines Zwischenarchivs für die Stadt Bautzen bis hin zu ernüchternden Zwischenbilanzen für die Einführung und den Nutzen von Dokumenten-Management-Systemen in Behörden des Bundes und des Landes Hessen.
Sektion 2

 

Anschließend widmeten sich Referenten dem records management in Unternehmen und supranationalen Organisationen, bevor zum Abschluss des Kolloquiums Strategien zur Optimierung von Schriftgutverwaltungen erläutert und der Stellenwert der Schriftgutverwaltung als Teil der Verwaltungsausbildung thematisiert wurden.
Sektion 4

 

 

Die Archivschule konnte rund 100 Teilnehmer aus insgesamt zwölf Nationen begrüßen. Neben Deutschland stammten die Teilnehmer aus Australien, Kanada, Finnland, Rumänien, Tschechien, Norwegen, Schweden, England, Belgien, Luxemburg, Frankreich und der Schweiz. An den lebhaften Diskussionen war abzulesen, dass gerade die Berichte aus der Praxis großes Interesse fanden.

Die Vorträge sollen wie gewohnt in Form eines Tagungsbandes einem breiteren Publikum vorgelegt werden.